20. Mai 2026 - Beiträge - Allgemein - Autor*in

Jakobspilgerreise nach Santiago de Compostela Tag 2


Nach einem turbulenten Frühstück brachte uns unser Bus in die Innenstadt von Porto.

Pünktlich um 10 Uhr konnten wir auf das Boot und die Fahrt auf dem Duoro Flussaufwärts (mit dem Wind) und abwärts (sehr windig) genießen. Sechs Brücken, erbaut zwischen 1877 und 2003, verbinden Porto mit Gaia, der Stadt des Portweins.

Die bunten Häuser der Ribeira, Grünanlagen und wilde Steinformationen, Klöster und Kirchen – man wusste gar nicht, wohin zuerst schauen und was zuerst fotografieren. Im Foz do Douro , wendete das Boot und brachte uns zurück zum Anlegesteg.

Wir schwärmten aus, um einen Porto Tonic und lukullische Kleinigkeiten zu genießen, einzukaufen und durch die pittoresken Gassen zu schlendern. Wer wäre nicht gerne länger geblieben – doch der Bus wartete bereits, ebenso unsere erste Pilgertour.

Gemeinsam machten wir uns auf den küstennahen Weg, Start in Lavra, und schon bald lag links das Meer, wir gingen auf dem Bohlenweg und rechts, abwechselnd sich Villen, Häuser und Vegetation ab. Eine Vielfalt von Blumen bremste immer wieder unseren Schritt: Callas, Mittagsblumen, Feigenkaktus, Strandhafer und wie sie alle heißen. Die einen gingen flotten Schrittes weiter, andere fotografierten und fanden ein Lokal mit Pilgerstempel.

Leider war der Küstenweg bis zu unserem heutigen Ziel, Vila da Conde, gesperrt. So mussten wir einer Umleitung ins Landesinnere folgen und nahmen dankbar die Möglichkeit wahr, von unserem Bus aufgenommen und direkt zum heutigen Hotel in Braga gebracht zu werden.

Im Hotel do Parque, mitten im romantischen Park und neben der Wallfahrtskirche Bom Jesus do Monte waren wir sehr gut untergebracht. Nach einem portugiesischen Abendessen im Hotel Elevator fand sicher jede schnell in den Schlaf.