Stolpersteine in Ludwigsburg
Stolpersteine in Ludwigsburg
Der Wettergott hatte am Freitag, den 13.2., ein Einsehen mit den 15 Landfrauen, die sich auf den Weg machten, in Ludwigsburg die Geschichten zu und über die Stolpersteine zu hören.
Frau Nafz hatte sich wieder exzellent vorbereitet und erzählte vom Schicksal der Familien, welche aus den unterschiedlichsten Gründen in die verschiedenen „Anstalten“ deportiert wurden.
Die blank polierten Stolpersteine, inzwischen 99, fallen oft gar nicht auf, erst beim genauen nach unten schauen kann man die Namen und Daten lesen, es sind nicht nur jüdische Familien, die plötzlich aus dem städtischen Leben verschwanden.
In der Myliusstraße erzählte Frau Nafz die bewegende Geschichte des Arztes Dr. David Schmal mit Frau ; am Platz der ehemaligen Synagoge erinnern Koffer mit Namen, Datum und Orten der Ermordung und machen sehr nachdenklich.
Quer durch die Stadt führte uns der Weg und Frau Nafz, unterbrochen nur von der Mittagspause in der Gaststätte Rossknecht.
Auf dem Weg zum Bahnhof machten wir noch Halt in der Asperger Straße 34 und hörten die Geschichte der Familie Fischauer, vorbei an weiteren Stolpersteinen erreichten wir pünktlich den Bus nach Hemmingen.
Es war ein sehr informativer, berührender Ausflug, wer mehr und genaueres wissen möchte, dem sei das Internet empfohlen. Die Seite Stolpersteine Ludwigsburg geht ausführlicher darauf.
An Dorle Nafz wieder vielen, vielen Dank für die sehr gute Organisation!
Für die Landfrauen
Ursula Tronich


