30. Oktober 2026 - Beiträge - Allgemein - Autor*in

Das Keltenmuseum

Herbstspaziergang zum Keltenfürsten

Gleich vorneweg : die Führung mit Schwerpunkt „Keltische Frauen“ der Frau Monica Knopf war einmalig und hätte durchaus länger dauern können !

Doch zuerst machten wir uns auf den Weg nach Hochdorf, teils zu Fuß, teils motorisiert. Aufgewärmt vom Cappuccino waren wir aufnahmebereit für den Vortrag über die Frauen der Keltenzeit und lernten gleich, dass das Fürstengrab von Hochdorf aus der Frühzeit der Kelten stammt und es genauer wäre, von einem König zu sprechen.

Unser heutiges Bild der keltischen Frauen stammt von drei Quellen: schriftliches der Griechen und Römer, welche von großen, starken und mutigen Frauen sprechen.

Bildquellen, d.h. Darstellungen als Bildfriese auf  Vasen und Bronzeeimer, und

Archäologische Quellen wie Sachfunde aus Gräbern.

Es gibt mehr Gräber der „Fürsten“, aber die Gräber der „Fürstinnen“ sind gleichfalls reich ausgestattet mit Schmuck, einem Wagen und „Magischen Objekten“, waren die Frauen Fürstin, Priesterin oder ?

Sicher ist, es war kein Matriarchat, sondern eine matrilineare Erbfolge in einem Patriarchat. Nicht die eigenen Söhne waren wichtig, sondern die Söhne der Schwester, denn die stammten sicher vom „eigenen Blut“.

Nach unseren Vorstellungen waren die Frauen emanzipiert, wirtschaftlich selbstständig, gute Erzieherinnen und so verschieden in Körpergröße wie wir heute.

Was ist noch auffällig ? Der Schmuck, an der Haube, am Hals und bemerkenswert, an Armen und Beinen, diese Reifen wurden lebenslang getragen und mit ins Grab gelegt.

Es würde meinen Bericht sprengen, wenn ich alles beschreiben wollte – am Besten, man macht sich selbst ein Bild bei einem Besuch im Keltenmuseum in Hochdorf.

Nach Einkehr beim Katz machten wir uns wieder auf den Heimweg, trotzten dem starken Wind und danken Dorle für die, wie immer sehr gute, Organisation.

Für die Landfrauen UT